Boss und Tresensklaven

Der Boss

Der Jürgen arbeitete längere Zeit eigentlich nur aushilfsweise hier, doch durch einen geplatzten Deal mit dem Herrn der Unterwelt im Bezug auf seine schon vorher schwarz gewesene Seele wurde er nun von diesem zum Betreiber verdammt. Daher gingen Ende 2009 die Besitzverhältnisse des Einhorns von Oswald auf ihn über. Man kann ihn lieben, man kann ihn hassen, aber man kann ihm mit Sicherheit nicht sein großartiges Talent für ausgefallene Cocktails absprechen – keiner weiß, aus welcher fiesen Ecke er manche seiner Rezepte herausholt, aber selbst der Gurkensalat soll angeblich richtig lecker sein…
Chef von alles seit: 01.10.2009
Spitznamen: The Smiling Barkeeper, Big Boss, Saturnus

Die Tresensklaven

Paul ist so eine Marke für sich. Eigentlich ist er ein jähzorniger Berserker, aber dank Ritalin haben wir ihn soweit heruntergeholt, dass er gefahrlos hinter der Bar stehen kann, ohne regelmäßig die Einrichtung zu Kleinholz zu verarbeiten. Sein größtes Barkeeper-Talent ist indes, so zu tun, als würde er dir zuhören. Während er das aber tut, macht er Dir ganz nebenbei deine Drinks fertig und ehe du dich versiehst, bist du rundum sorglos glücklich und versorgt. Und auch wenn er mittlerweile nur noch selten hinter dem Tresen steht, kann er doch schon so Einiges erzählen.
Im Team seit: Das weiß keiner mehr
Spitznamen: Guffel, Paulchen, Apfelgrün

Um die Frauenquote zu verbessern, haben wir uns Mandy ins Team geholt, und das hat absolut nichts mit ihrem wallenden Haar, ihren strahlenden Augen, den niedlichen Grübchen oder der ansprechenden Kurven zu tun, sondern ausschließlich mit ihrem Talent im Umgang mit exotischen Spirituosen. Fragt sie nach einem Blindschuss und sie wird euch nicht nur mit ihrem Lächeln verzaubern, sondern auch mit ihren Kreationen.
Im Team seit: November 2017
Spitznamen: Frau Otter, Mandy-Mandy-Mandy-Mandy-Mandy-Mandy

Quasi als Wiedergänger steht neuerdings auch der Petzi wieder an der Bar. Aus beruflichen Gründen vor ein paar Jahren ausgestiegen, hat er während seiner Abwesenheit zwar kaum etwas dazugelernt, aber das mit Summa Cum Laude. Wenn er nicht gerade dabei ist, Martini Gläser mit bloßen Händen einer Stabilitätsprüfung zu unterziehen, zaubert er ziemlich knackige Cocktails und verliert auch an stressigen Freitagen nicht die Nerven.
Im Team: März 2018 bis Januar 2020
Wieder im Team seit: September 2021
Spitznamen: Petz, Petzi, Pinguin, Skip

Wie man sich denken kann, musste wieder ein richtiger Mann her, und da kam uns Gerrit gerade recht. Man kann ihn zwar ziemlich schnell übersehen, da er sich problemlos hinter der Seitenansicht eines Pappaufstellers des Undertakers verstecken kann, aber definitiv nicht überhören. Sein vorlautes und ungewaschenes Mundwerk hört man bis zum Dammtor, wenn es sein muss. Wenn er nicht gerade wieder mal davon abgelenkt wird, von seinen Erlebnissen mit schwerem Gerät und Baggerschaufeln zu erzählen, bis einem die Ohren klingeln, macht er allerdings ziemlich passable Cocktails und ist sich auch für kulinarische Experimente nicht zu schade. Quasi als Bonus kann und darf er kaputte Gäste verarzten.
Im Team seit: Oktober 2019
Spitznamen: Gerry, Sani, Blondie, die linke Hälfte des Blonden Infernos

Damit es hinter der Bar nicht mehr so von niedlichen Wesen wimmelt, haben wir mit Moritz versucht, dem etwas entgegenzusteuern. Der Schuss ging allerdings leider deutlich nach hinten los, da er auch irgendwie ziemlich niedlich ist. Als Küken ist er noch recht unerfahren hinter dem Tresen und dementsprechend auch gerne mal ein wenig gemächlicher unterwegs, aber wenn er mal einen Cocktail fertig bekommen hat, schmeckt er sogar gar nicht mal so schlecht.
Im Team seit: Februar 2020
Spitznamen: Mo, Momo, Flash

Wie man sich denken konnte, mussten wir dann doch wieder mal was für die Frauenquote machen, also verstärkt als neuester Zugang Margarethe das Team. Groß, schlank und rattenscharf, also unübersehbar, außerdem laut, frech und direkt, also unüberhörbar. Wenn sie die „letzte Runde“ ausruft, schrecken am Dammtor die Fahrgäste hoch. Als eine, die selbst die Hells Angels in Grund und Boden rülpsen kann, weiß sie, was sie kann und hat sich daher ziemlich flott hinter dem Tresen eingelebt.
Im Team seit: Oktober 2020
Spitznamen: Maga, Püppi, Blondie, die rechte Hälfte des Blonden Infernos

Sonstige

Wir haben nicht nur hinter der Bar „Talente“ im Einsatz. Extrem wichtig – und daher auch zu erwähnen – ist unser Wischmaster Cusi, ohne den es im Einhorn aussehen würde wie auf der Erde zur Zeit von Wall-E. Und seid versichert, eine Bar wie das Einhorn nach einem Wochenende wieder sauber zu machen, ist alles andere als ein Zuckerschlecken. Er tut gerne so, als könnte ihn niemand leiden, aber ohne ihn hätten wir echt ein ernsthaftes Problem, daher tun wir meist so, als hätte er Recht.
Im Team seit: August 2014
Spitznamen: Wischmaster, Cusiman

Zu guter Letzt sei auch noch Svenja erwähnt. Eigentlich arbeitet sie hier gar nicht, aber da sie mit dem Chef schläft, taucht sie halt doch ab und zu mal hinter der Bar auf, wenn auch nur meistens um sich ein Bier zu holen oder Jürgen knutschend von der Arbeit abzuhalten. Wie alle guten Geister im Hintergrund ist sie aber immer da, wenn Chaos droht.
Im Team seit: Eigentlich gar nicht, aber gefühlt seit November 2015
Spitznamen: Svenni, Svens, Hobbit, Nag-Nag

Der Vollständigkeit halber müssen wir auch Frank aufzählen. Hinter der Bar findet man ihn nur gelegentlich, meistens dann, wenn alle anderen, die für den Job geeignet sind, kaputt, invalide, oder gelangweilt sind. Hinter dem Tresen ist er ein altersschwacher Albtraum, er ist mehr das Mastermind hinter der Technik.
Im Team seit: Juli 2009
Spitznamen: 42, Nerdmaster, Webschnepfe

Zu guter Letzt: Sowas wie ein Nachruf

Keine Sorge, sie leben alle noch, aber wir wollen auch nicht diejenigen vergessen, die uns auf unserer Reise im Laufe der Jahre begleitet haben und daher immer irgendwie ein Teil des Einhorns bleiben werden. Wir bedanken uns daher ganz herzlich bei unseren ehemaligen Mitstreitern (in alphabetischer Reihenfolge):

Bonnie, Christoph, Findaaa, Flo, Flumpi, Lars, Linus, Nici, Rei, Tomke, Toni und Zettel.

Für euch wird immer ein Platz am Tresen frei sein.


(Disclaimer: Liebe Gäste, für den Fall, dass das nicht eh schon offensichtlich ist: dieses Listing ist absichtlich vollkommen überzogen und erfunden. Unser Personal ist ausnahmslos lieb, nett und kompetent)